Brockentour 2012

Impressionen einer Brockentour im Februar 2012

Der höchste Berg Norddeutschlands, der Brocken, wird seit über 400 Jahren von Menschen bestiegen. Und einmal im Jahr zieht es auch uns auf den Gipfel. Natürlich hat jede Jahreszeit ihren Reiz, doch im Winter ist eine Tour hinauf schon etwas Besonderes…  Berühmt wurde der Berg durch J.W. Goethe, der im Dezember 1777 den Aufstieg zum 1142m hohen Gipfel wagte und so begeistert war, dass er in Folge die “Walpurgisfeier” im “Faust I” auf den Brocken verlegte. Den Berg kann man auf verschiedenen Wegen erklimmen. In diesem Jahr wählten wir als Ausgangspunkt die dirkt an der B4 gelegene Torfhaus-Siedlung. So begannen wir die Wanderung entlang der Rodelhänge und Lifte ,vom Parkplatz aus gesehen in südlicher Richtung, bis zum ausgeschilderten “Goetheweg”, der Teil des “Harzer-Hexenstieges” ist. Angegeben ist eine Route mit 8 km, sodass dieser Weg in etwa 2 Stunden bewältigt werden kann. Der Weg führt durch Nadelwald, Klippengebiete und Moore, die auf unserer Tour in eine zauberhafte Winterlandschaft verwandelt wurden. Auf etwa der Hälfte der Stecke befindet sich am Eckersprung eine Schutzhütte, an der man für den nach wenigen Metern beginnenden, etwas steileren Anstieg Kräfte sammeln kann. Am Parallelweg der Brockenbahn angekommen bietet sich bei guter Sicht ein fantasticher Blick über das Harzer Land, den man auf alle Fälle auf sich wirken lassen sollte. Immer weiter der Ausschilderung folgend erreicht man auf der Brockenstraße das Brockenplateau. Ganz klassisch gab es auch für uns beim Brockenwirt eine Stärkung durch Erbsensuppe und Würstchen, bevor wir an einem der bestimmt schönsten Wintertage des Jahres 2012 eine wunderbar bizarre Landschaft mit einen sehr guter Fernsicht im eiskalten Wind, aber bei sehr schönem Sonnenschein genießen konnten.

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